Edle Designershops von „Mercedes“, „Lamborghini“ und Co. – Luxuriöse Auto-Stores in den Metropolen der Welt

Ferrari StoreBlickt man auf internationale Metropolen wie Peking, Moskau, New York oder London, so scheinen immer mehr Fahrzeughersteller dem klassischen Modell eines Autohändlers den Rücken zu kehren. Gerade bei Anbietern aus dem Luxussegment geht der Trend hin zu sogenannten Designershops.

An der gefragten Anschrift „L1-20, Parkview Green No.9 Dongdaqiao Road, Chaoyang Distrikt, Peking“ hat der amerikanische Elektromobilhersteller „Tesla“ erst kürzlich einen solchen Verkaufsraum im Zentrum der chinesischen Hauptstadt eröffnet, um der Kundschaft das neue „Model S“ zu präsentieren.

Anbieter wie beispielsweise die Location Group vermittelt Immobilien für Luxusmarken in begehrten Lagen. Als Vorreiter auf dem Markt für citynahe Markenshops gelten Premiumhersteller wie „Bentley“, „Mercedes-AMG“, „BMW“ oder auch „Lamborghini“. Aber auch Veredler wie „Brabus“ sind mit ihren leistungsstarken Fahrzeugen auf neuartigen Designerflächen vertreten.

Abseits der klassischen Automeile werden die exklusiven Modelle im Umfeld von edlen Boutiquen und Schmuckhändlern angeboten. Die puristisch gestalteten Shops sind mit Designermöbeln eingerichtet und von Lichtdesignern gekonnt in Szene gesetzt. Auf großen Flachbildschirmen und Tablets lassen sich digitale Imagebroschüren aufrufen oder persönliche Traumwagen zusammenstellen. Der Geruch von Gummireifen und Öl gehört der Vergangenheit an. Schon beim betreten der Ladenfläche dominieren sanfte Düfte wie in einem Modegeschäft.

Die Anzahl ausgestellter Fahrzeuge ist im Vergleich zum klassischen Autohändler auf ein Minimum reduziert. Die Demomodelle werden wie ein Accessoire bewusst in das Ambiente von ledernen Sitzecken und Kaffeebars mit edlem Holztresen integriert.

Einige Hersteller gehen noch einen Schritt weiter und gestalten ihre Verkaufsflächen im Stile einer Erlebniswelt. So werden auf speziellen Flächen wahre Raritäten der Automobilgeschichte ausgestellt, die sonst ihren Platz im Fahrzeugmuseum finden würden. Hinzu kommt eine große Auswahl an Merchandisingprodukten, die von Mode und Accessoires, bis hin zu Schmuck und Technik reicht.

Der Trend zeigt, dass die Kunden im hochpreisigen Fahrzeugsegment immer jünger werden. So sind diese häufig gerade einmal zwischen 20 und 40 Jahren alt. Diese Entwicklung machen sich die Hersteller zur Nutze. Wer beim Kauf eines Luxusautos nicht auf das Portemonnai schauen muss, wird sich ein Modell nicht vor den Toren der Stadt bei irgendeinem Händler aussuchen. Edle Fahrzeuge werden mehr und mehr wie ein Sakko, ein Handy oder ein paar Schuhe im Markenshop in der City erworben. Laut Aussage der Hersteller zunehmend auch nicht geplant, sondern im Vorbeigehen im Rahmen einer Shopping-Tour.

Nicht nur Luxusanbieter präsentieren ihre Fahrzeuge zunehmend in zentral gelegenen Markenstores. So verkauft beispielsweise auch „Citroen“ seine Modelle in China unter dem Label „DS“ in puristischen Stores mit Innenstadtlage.

Fotos © Hung-Ho Vergil Yu | Flickr.com

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