Schweizer Uhrenmanufakturen – Feinste Technik aus dem Hause „Rolex“, „Zenith“, „Hublot“, „Audemars Piguet“, „Jaeger LeCoultre“ und Co.

Seit mehr als 400 Jahren steht die Schweiz für qualitative, luxusiörse und präzise Mechanikuhren. Obwohl die Branche bereits 2010 ein Rekordjahr vermelden konnte, stiegen die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie im Jahre 2011 erneut um 19 Prozent an. Gerade in Ländern wie China, Taiwan, Russland und den USA können besonders große Zuwachsraten verzeichnet werden. So konnte der weltweit größte Uhrenhersteller „Swatch“ ein Wachstum von 10,9 Prozent verzeichnen und seinen Umsatz auf insgesamt 7,14 Milliarden Franken (etwa 5,88 Milliarden Euro) steigern.

Führende Uhrenmanufakturen melden, dass sich insbesondere Modelle ab 3.000 Franken (etwa 2.500 €) einer hohen Nachfrage erfreuen. Aktuell müssen Käufer verschiedener Uhrentypen sogar mit Lieferengpässen und entsprechenden Wartezeiten rechnen. Dies liegt vor allen Dingen an dem großen Interesse, andererseits aber auch an der Tatsache, dass die Fertigung einzelner Modelle nicht selten bis zu 800 Arbeitsstunden in Anspruch nimmt. So werden von der mechanischen „Grande Complication“ aus dem Hause „Audemars Piguet“ pro Jahr nur gut 10 Exemplare hergestellt.

Unternehmen der Branche rechnen auch für die kommenden Jahre mit stabilen Umsätzen und blicken gelassen in die Zukunft. Jean-Claude Biver, Chef der Edelmarke „Hublot“, erklärt diese Entwicklung wie folgt: „Im Unterschied zu anderen Industrien haben wir keine ausländische Konkurrenz.“ Selbst der starke Franken kann der Schweizer Uhrenbranche keinen Strich durch die Rechnung machen. Die Hersteller reagieren auf die steigende Kursentwicklung mit drastischen Preiserhöhungen von rund 25 Prozent. Ein Einbruch der Verkaufszahlen ist jedoch nicht zu erwarten. „Denn mit Luxusuhren verkaufen wir Träume und Statussymbole, da ist der Preis nicht so wichtig“, so Jean-Claude Biver.

Fotos © Fahmishah | Flickr.com & alexbrn | Flickr.com

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