Supersportler mit Straßenzulassung – Rennwagen „Gumpert Apollo“

Immer wieder präsentieren Fahrzeughersteller auf der ganzen Welt ihre innovativen und futuristischen Concept-Cars. Viele von Ihnen gehen als aufsehenerregende Studien in die Automobilgeschichte ein, werden jedoch nie in Serie gefertigt. Der „Gumpert Apollo“ hingegen zählt zu den eindrucksvollen Automobilprojekten, die den Weg auf die Straßen gefunden haben. Das Modell gilt unter Rennsportliebhabern als das ultimative Gefährt mit Straßenzulassung.

Dem Kunden bietet sich eine große Auswahl an kraftvollen Antriebsaggregaten: Vom Achtzylinder-Motor mit 478 kW (650 PS) in der Basisversion, über den 551 kW (750 PS) Sport-Motor bis zum 588 kW (800 PS) Hochleistungspaket. Dazu wurde die Aerodynamik des Fahrzeugs so konzipiert, dass während der Fahrt eine enorme hohe Anpresskraft auf den Wagen einwirkt. Der „Apollo“ könnte ab 270 km/h sogar an der Decke eines Tunnels fahren. Die Höchstgeschwindigkeit des besonders leichten Supersportlers liegt bei rasanten 360 km/h. Damit reiht sich das Modell neben straßenzugelassene Rennwagen wie dem „Ferrari Enzo“ und auch dem „Bugatti Veyron“ ein.

Diplomingenieur Roland Gumpert arbeitete 35 Jahre lang als Fahrzeugdesigner, Versuchsingenieur und Entwickler für „Audi“. Als er 2003 das Ingolstädter Unternehmen verließ, gründete er auf Basis seines Know-How die „Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH“ in Altenburg. Ein erster offizieller Schritt, um das Konzept „Projekt R1“ aus dem Jahr 2002 zu realisieren. Im Jahre 2004 wurde ein erster Prototyp des „Gumpert Apollo“ vorgestellt. Eine weiterere Entwicklungsstufe kam 2005 beim „Divinol Cup“ auf dem Hockenheimring zu Einsatz. Das ausgesprochen kostspielige Projekt wurde zu großen Teilen durch Promotionen und Sponsoren finanziert, zahlte sich letztendlich aber für Entwickler, Geldgeber und auch Fans des „Apollo“ aus.

Erst vor wenigen Jahren wurde die Vision endgültig in die Serienfertigung umgesetzt. Dennoch werden niemals zwei baugleiche Fahrzeuge hergestellt. Die zu großen Teilen in Handarbeit gefertigten Unikate weisen jeweils Unterschiede im Interieur, wie auch im Exterieur auf. Zu der durchaus komfortablen Ausstattung des „Apollo“ gehören Klimaanlage und Navigationssystem mit integriertem DVD/CD-Player, aber auch eine Rückfahrkamera sowie ein funktionales Rennwagen-Interieur. Darüber hinaus werden weiterhin zahlreiche optische wie auch technische Kundenwünsche berücksichtigt.

Fotos © CallMeJag | Flickr.com & Daniel Reversat | Flickr.com & hdc. | Flickr.com

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